Über mich

Oliver Lauberger 2

© Anonymer japanischer Tourist

Ich bin kein Berufsfotograf. Fotografie ist und war allerdings immer wichtiges Werkzeug und Ausdrucksmittel in meinem Berufsleben:

  • Als Schreiner und Möbelgestalter für die Kataloggestaltung und Werbung und natürlich für die Werkstatt-Website.
  • Während und nach meinem Sozialarbeitsstudium für Dokumentationen, Reportagen und Semesterarbeiten.
  • Bei meinem derzeitigen Arbeitgeber und in meinen ehrenamtlichen Projekten für Websites, Publikationen, PR und bei Veranstaltungen.
  • Als Trainer und Dozent – was ich über die Fotografie weiß, gebe ich weiter in Workshops und Seminaren für Erwachsene, Kinder und Jugendliche.

Privat fotografiere ich neben Serien und Portraits hauptsächlich alltägliches und unspektakuläres – da wo ich gerade bin und das, was ich gerade sehe. Ich gehe gerne und viel zu Fuß, wann immer sich die Gelegenheit ergibt. Im Alltag oder zur Entspannung, kurze und weite Wege. Fast immer habe ich Kamera dabei und Gelegenheiten gibt es genug für Bilder, auch wenn ich manchmal ohne ein einziges Foto nach Hause komme.

Fast immer gibt irgendetwas, das meinen Blick fängt, aus dem Gesamtbild heraussticht, mich fasziniert und mich versuchen lässt, ein Bild davon zu machen. Architektur, Straßen- und Stadtleben, Landschaften, das Entstehen und das Vergehen waren schon immer Themen bei meinen Bildern. Nun kommt immer mehr die Faszination an Portraits, Bilder von Menschen in ihren Umgebungen, ihren Beschäftigungen und Tätigkeiten dazu.

So entwickelte sich das mit Fotografie und mir:

1989 – rote Plastik-Kleinbildkamera

Ein Geburtstagsgeschenk. Zuerst knipste ich nur Urlaubsbilder. Es machte immer mehr Spaß und ich fing an, den Alltag zu Hause oder auf der Arbeit festzuhalten.

1991 – Second-Hand Konica Spiegelreflex

Meine Wünsche an die Bildqualität wuchsen – und ein Freund schenkte mir seine alte Spiegelreflexkamera. Damals lebte ich in einer Wohngemeinschaft zusammen mit Gerhard, der den Meisterbrief als Fotograf und somit eine solide Ausbildung hatte. Schritt für Schritt zeigte er mir die Grundlagen der Fotografie. Das Fundament wurde gelegt, die Neugierde auf mehr war geweckt.

Die 1990er – Theorie und Praxis

Meine fotografische Entwicklung machte einen Riesenschritt. Zu meiner Ausrüstung kamen ein zweites Gehäuse, diverse Objektive und Zubehör dazu. Durch das Studium hatte ich Zugang zu einem gut ausgestatteten Fotolabor und hatte viele interessante Projekte im Bereich Reportage und Dokumentation – meine Hausarbeiten und Referate wurden mehr und mehr zu Fotoprojekten.
An der FH Frankfurt lernte ich viel zu fotografischen Themen: von Bildgestaltung über Bildkomposition, Bildstil und Bildsprache bis hin zu Entwicklung und Vergrößern der Bilder in der Dunkelkammer.
Besonders wertvoll war in der Zeit der Austausch mit anderen Fotografinnen und Fotografen, gemeinsames Lernen und gemeinsame Projekte.

Die 2010-Jahre – es wird digital

Die digitale Fotografie kam aus den Kinderschuhen: Digitale Kameras wurden erschwinglich, die Bildqualität immer besser. Ich legte mir eine kleine Digicam für die Hosentasche zu. Zunächst war das alles noch eher Spielzeug als echte Alternative zur Analogfotografie, bis dann recht schnell die ersten handlichen Systemkameras mit wechselbaren Objektiven auf den Markt kamen – genau, was ich mir wünschte!

Seitdem fotografiere ich mit digitalen spiegellosen Kameras, ein kurzes Intermezzo mit einer digitalen Spiegelreflexkamera geht schnell wieder zu Ende: zu schwer, zu unhandlich, zu unbequem. Aktuell fotografiere ich meistens mit einer praktisch kleinen SONY Alpha 5000 und einem manuellen 28-mm-Objektiv, wenn es unhandlicher sein darf mit einer SONY Alpha 6000 und ein paar modernen und meinen alten Konica-Objektiven.

Oliver Lauberger 1

© Gitte Härter – www.schreibnudel.de

Projekte und Ausstellungen

Veröffentlichungen (Auszug)

  • Harvard Art Museums / Index-02 / Cambridge 2013
  • Inge Dr. Gotzmann / Klötze und Plätze: Wege zu einem neuen Bewusstsein für Großbauten der 1960er und 1970er Jahre / Bonn 2012